Wenn Sie noch nicht registriert sind, dann können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, so klicken Sie hier.
Nicht nur Brasilien ist berühmt für seinen Karneval – auch im südafrikanischen Kapstadt wird am 01. und 02. Januar der „Coon Carnival“ gefeiert. Der zweite Tag geht auf das Jahr 1834 zurück, als die Sklaverei offiziell in Südafrika abgeschafft wurde. Heute ziehen die Menschen mit bunten Kostümen, Regen- und Sonnenschirmen und lustigen Hüten auf dem Kopf durch das Stadtzentrum zum Green Point Stadion. Jährlich am 3. Januarwochenende findet im türkischen Selcuk, gelegen an der Mittelmeerküste zwischen Bodrum und Izmir, das Kamelfest statt. Im antiken Stadion von Ephesos feuern Einheimische und Touristen ihr favorisiertes, festlich geschmücktes Kamel an, während es gegen einen Kamelhengst kämpft. Wandeln Sie in Selcuk auf den Spuren der Geschichte: Besonders sehenswert sind die antiken Überreste des Tempels der Artemis von Ephesos, der einst als größter Tempelbau der Antike zu den sieben Weltwundern des Altertums zählte.
Nicht nur frühlingshafte Temperaturen locken im Februar an die Côte d'Azur, auch das Zitronenfest von Menton ist eine Reise wert. Menton liegt malerisch an der französischen Riviera, unweit der italienischen Grenze und ist bekannt für seinen Zitronenanbau. Seit 1930 findet hier jährlich im Februar das „Fête du Citron“ statt. Dessen Motto wird jedes Jahr neu festgelegt; charakteristisch ist die ausschließlich aus Zitrusfrüchten gefertigte Dekoration. Seien Sie dabei, während ein mit Zitronen und Orangen geschmückter Karnevalsumzug, der Corso, an der Strandpromenade vorbeizieht. Menschen mit geheimnisvollen Masken und farbenprächtigen Kostümen schwirren durch die Gassen der Lagunenstadt Venedig. Jedes Jahr ist der „Carnevale di Venezia“ in den 11 Tagen bis zum Faschingsdienstag Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt, die sich von der einzigartigen Atmosphäre verzaubern lassen. Ein besonderes Highlight ist der Flug des Engels vom Campanile zum Markusplatz. Das Feuerwerk vor San Marco bildet den Abschluss der venezianischen Feierlichkeiten.
Der irische Nationalfeiertag, der St. Patrick`s Day, wird traditionell am 17. März zu Ehren des Nationalheiligen St. Patrick gefeiert. Erleben Sie Paraden und Feierlichkeiten zum Beispiel im Stadtzentrum Dublins an der Ostküste Irlands. Dublin lockt als Hauptstadt der grünen Insel mit vielen georgianischen Bauwerken, dem Dublin Castle und dem mittelalterlichen Viertel Temple Bar am Ufer des Liffey. Während sich die Erwachsenen vom Pubbesitzer ein Kleeblatt auf ihr Guinness zaubern lassen, ist bei den Kindern die Suche nach einem realen dreiblättrigen Kleeblatt besonders beliebt. Mithilfe des Kleeblattes erklärte der heilige Patrick einst die Dreieinigkeit Gottes, so dass der Shamrock (deutsch: kleiner Klee) zu einem inoffiziellen irischen Nationalsymbol wurde. Der Wiener Weinfrühling findet von Ende März bis Anfang Juni in Österreich statt. Wien ist nach eigenen Angaben die weltweit einzige Hauptstadt, die eigene Weine produziert, zum Beispiel von dem stadteigenen Weingut Cobenzl. Angeboten werden über 50 Veranstaltungen bei 30 Heurigen- und Weinbaubetrieben rund um den österreichischen Wein. Auf dem Programm stehen neben Weinverkostungen und Rebblütenschnuppern auch Rieden- und Weinblütenwanderungen sowie Kellerführungen, Musikabende und Jazz-Brunch.
Wie auch auf dem spanischen Festland bildet die Semana Santa, die Osterwoche, den Höhepunkt der Jahresfeierlichkeiten auf der beliebten Ferieninsel Palma de Mallorca. Zwischen Palmsonntag und Karfreitag stellen Prozessionen in vielen Orten den Leidensweg Jesu Christi nach. In der Hauptstadt Palma beginnen und enden die Festlichkeiten in der Kathedrale La Seu; tausende Touristen besuchen die Stadt während der Karwoche, um dieses einzigartige Schauspiel mitzuerleben. Das schwedische „Valborgsmässoafton“-Fest wird am 30. April gefeiert und ist vergleichbar mit der deutschen Walpurgisnacht. Die Schweden sammeln in Parks und Gärten brennbares Material; alte Zäune, aber auch Sträucher und Äste werden zu Lagerfeuern aufgeschichtet. Am Abend trifft man sich am Feuer und vertreibt mit Frühlingsliedern gemeinsam die Geister der Dunkelheit. Ein Glas Rotweinbowle oder Aquavit darf dabei nicht fehlen. Jedes Jahr am 30. April feiern die Niederländer den Koninginnedag. Ursprünglich wurde der Königinnentag seit dem Ende des 19. Jahrhunderts am Geburtstag der niederländischen Monarchin gefeiert, doch Königin Beatrix beschloss, zu Ehren ihrer Mutter, Königin Juliana, das landesweite Fest am 30. April beizubehalten. Heute ist der Tag ein Nationalfeiertag und auch Beatrix nutzt die Gelegenheit, einige Feste im Land zu besuchen. Ein Gläschen Oranje-Bitter, ein orangefarbener Likör, darf dabei nicht fehlen.
Jährlich findet in New Orleans seit 1970 von Ende April bis Anfang Mai im US-Bundesstaat Louisiana das „New Orleans Jazz & Heritage Festival“ statt. Die Stadt ist berümt für seine Musikfeste, wie zum Beispiel das French Quarter Festival und das Satchmo Summer Fest, jedoch ist das Jazzfestival das Musikfest des Jahres. Zahlreiche Jazz- sowie Gospel-, PopRock- und Bluesgrößen treten auf den zahlreichen Bühnen in der Stadt am Mississippi River auf. Die Niederlande ist das Land der Windmühlen. Am zweiten Sonnabend im Mai findet hier der „Nationale Molendag“ statt: Über 600 alte Windmühlen können im ganzen Land besichtigt werden. Besonders beliebt sind zum Beispiel die Mühlen von Kinderdijk aus dem 18. Jahrhundert in der Nähe von Rotterdam in der Provinz Südholland, die seit 1997 zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.
Jährlich am 23. Juni wird in Norwegen der „Sankthans“ gefeiert. Die Sommersonnenwende, als längster Tag und kürzeste Nacht des Jahres, wird als Mittsommerfest verbracht. Nach heidnischem Brauch werden Heilkräuter gepflückt und Feuer zur Vertreibung von Trollen und Hexen angezündet. Gemeinsam mit Freunden und der Familie feiern die Norweger das Fest, grillen, brennen ein Feuer am Strand- oder Seeufer ab und tanzen. Die unzähligen Sankthans Feuer an den Schären- und Fjordküsten des Landes sind ein einmaliges Erlebnis. Im Juni feiern die Portugiesen zu Ehren der drei Heiligen Antonius, Johannes und Petrus. Besonders spektakulär ist das „Festa do Santo Antonio“, das in der Hauptstadt Lissabon zu Ehren ihres Schutzpatrons in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni stattfindet. Liebespaare nutzen das Fest für eine Liebeserklärung und verschenken einen „manjerico“ – einen Basilikumszweig, der mit einem romantischen Gedicht versehen ist. Die schmalen Gassen der Altstadt sind festlich mit Luftballons und Girlanden geschmückt, Karnevalsumzüge, sogenannte Marchas Populares, führen über die Avenida da Liberdade, begleitet von Jubelrufen der Zuschauer. Tanzen Sie gemeinsam mit den Einwohnern der Stadt und bitten den heiligen Antonius um Glück.
Von Mitte Juli bis Ende August findet in der kroatischen Stadt Dubrovnik jährlich das größte internationale Musik-, Theater- und Tanzfestival des Landes statt. Nicht nur die autofreie Altstadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört und die fast 2000 Meter lange und 6 Meter dicke Stadtmauer der „Perle der Adria“ sind einen Besuch wert. Seit 1950 locken die Dubrovniker Sommerspiele mit Drama-, Ballett- und Opernaufführungen, Musikveranstaltungen, literarischen Lesungen und Kunstausstellungen. Jedes Jahr Mitte Juli feiern die Kanadier in Calgary für 10 Tage die „Stampede Rodeo“. Im Jahr 1912 ursprünglich als Landwirtschaftsausstellung ins Leben gerufen, finden sich nun viele Touristen in der westkanadischen Stadt ein, um die Cowboys während des weltweit größten Rodeos anzufeuern. Begleitet wird die Stampede von einer Parade, einem Jahrmarkt, Musik- und Tanzveranstaltungen und einem Indian Village. Ein besonderes Highlight der Festlichkeiten ist das Planwagen-Rennen.
Der Balaton in Ungarn lockt nicht nur Sonnenanbeter und Wasserratten. Insbesondere das Nordufer des Plattensees ist berühmt für den Weinanbau. Riesling, Rieslingssilvaner, Traminer, Muskateller, der graue Mönch, der Blaufränkische und der Zweigelt zählen zu den bekannten Rebsorten der Region. Jährlich Mitte August findet in Balatonfüred, das seit 1987 den Titel „Internationale Stadt des Weines und der Reben" tragen darf, die traditionelle Weinwoche statt. Neben Weinverkostungen bei den einheimischen Winzern entlang der Tagore-Promenade wird den Besuchern ein vielseitiges Kultur- und Folkloreprogamme geboten. Jährlich findet in der zweiten Augustwoche im schweizerischen Rorschach am Bodensee das „Internationale Sandskulpturenfestival“ statt. Künstler aus aller Welt erschaffen unter einem jährlich wechselnden Motto auf der Arionwiese am Bodenseeufer Skulpturen aus Sand. Pro Jahr verarbeiten die Teams etwa 250 Tonnen Sand. Bis Mitte
ist es den Besuchern möglich, die vergänglichen Kunstwerke zu bestaunen. Die besten Werke werden von einer Jury ausgezeichnet. September Im Elsass wird gern und ausgelassen gefeiert. Am letzten Septemberwochenende begehen Touristen und die Einwohner von Krautergersheim, der Hauptstadt des Sauerkrauts, das „Fete de la choucroute“, das Sauerkrautfest. Besonders sehenswert ist die Ausschmückung der Krautergersheimer Kirche mit einen Fest-Altar aus Kohlköpfen. Kraut-Liebhaber sind zum Krautwerfen und zur Verkostung verschiedener Krautgerichte eingeladen. Am Nachmittag findet traditionell ein Umzug mit Motiven rund um das elsässische Kraut statt. Das Münchner Oktoberfest gilt als größtes Volksfest der Welt. Über 6 Millionen Besucher aus aller Welt kommen hier jährlich von Ende September bis Anfang Oktober zusammen. Seit der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese im Jahr 1810 auf der Wiese vor den Stadttoren der Stadt wird das Gelände Theresienwiese, oder einfach „Wiesn“ genannt. Der Oberbürgermeister eröffnet das Oktoberfest alljährlich mit dem Anstich und dem Ausruf „O’zapft is!“.
Das Mondfest in China, auch Mittherbstfest, ist ein traditionelles Fest und fester Bestandteil der chinesischen Kultur, das schon in der Tang-Dynastie (618-907 n. Chr.) gefeiert wurde. Heute findet es am 15. Tag des 8. Mondmonats statt, an dem der Mond besonders voll und hell ist. Freunde und Familie kommen zusammen, um den Mond zu bestaunen und Mondkuchen mit Lotusblütenpaste (Yue Bing) zu verschenken bzw. gemeinsam zu verspeisen. In vielen Städten des Landes finden Zeremonien und Veranstaltungen zu Ehren des Mondes statt. Jährlich findet in der Nacht vom 31. Oktober zum 01. November, am Abend vor Allerheiligen „All Hallows Eve", besser bekannt als „Halloween“ statt. Das Fest ist keltischen Ursprungs und wurde von den irischen Einwanderern in den USA und Kanada verbreitet. Schon in der letzten Oktoberwoche werden in Anlehnung an den keltischem Brauch Kürbisse ausgehöhlt und mit Gesichtern verziert, die zu Dekorationszwecken mit Kerzen aufgestellt werden. Halloween-Feste sind bei Jung und Alt beliebt; Kostümierungen stehen meist im Zusammenhang mit Hexen, Geistern und Skeletten.
Jährlich wird in Thailand das Lichterfest „Loy Krathong“ in der Vollmondnacht des zwölften Monats des Mondkalenders gefeiert. Dabei wird der Wassergöttin Mae Khong Kha gedacht. Ursprünglich wurden kleine Boote aus Bananenblättern gefertigt, um sie dann auf Flüssen und Seen schwimmen zu lassen. Mit diesen Schiffchen, die mit Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen geschmückt sind, gehen symbolisch die Sorgen bzw. Wünsche der Menschen auf Reisen. In Städten wie Bangkok oder Chiang Mai wird das Fest von Paraden, Musik- und Tanzveranstaltungen begleitet; beeindruckend ist der Anblick der vielen Krathongs, die leuchtend auf dem Wasser treiben. Der 30. November ist ein Nationalfeiertag in Schottland zu Ehren des Schutzpatron St. Andrew. Traditionell wird der „Saint Andrews Day“ in vielen schottischen Städten mit Musik vom Dudelsack, Tanzveranstaltungen sowie einem farbenprächtigen Feuerwerk begangen. Auch Haggis, die berühmte schottische Spezialität, darf auf dem Speiseteller nicht fehlen. Ein alter Brauch ist das Gebet unverheirateter Mädchen zu St. Andrew am Vorabend des Feiertages. Der Wurf eines Schuhs symbolisiert die Hoffnung auf das baldige Kennenlernen ihres zukünftigen Ehemannes.
Genießen Sie die festliche weihnachtliche Stimmung auf dem Dresdner Striezelmarkt, der sich traditionell zwischen der Frauenkirche und der Brühlschen Terrasse befindet. Bis zum 24. Dezember kann man hier nicht nur den berühmten Dresdner Christstollen probieren, sondern auch Echte Plauener Spitze und Erzgebirgische Handwerkskunst erwerben. Der Weihnachtsmarkt wurde erstmalig im Jahr 1434 erwähnt und ist nach dem Striezelgebäck, dem Vorläufer des berühmten sächsischen Christstollens, benannt. Wer über den Jahreswechsel in der italienischen Hauptstadt Rom verweilt, darf auf keinen Fall die Neujahrsmesse des Papstes verpassen. Die Predigt im Rahmen des Neujahrsgottesdienstes, die auf dem Petersplatz abgehalten wird, steht jährlich im Zeichen des katholischen Weltfriedenstages, den die Kirche am Neujahrstag feiert. Die kostenlosen Karten sind auf 10.000 Stück limitiert und bei der Prefetto della Casa Pontifica erhältlich.