billigflüge
■ LOG IN

Wenn Sie noch nicht registriert sind, dann können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, so klicken Sie hier.

Wien – Stadt mit Kunst & Genuss

City and People

In Wien erlebt man Kunstgenuss vom Feinsten: Das Kunsthistorische Museum wartet mit der größten Brueghel-Sammlung der Welt auf, und in der Österreichische Galerie Belvedere kann Gustav Klimts „Kuss“ betrachtet werden. Hauptattraktion im MuseumsQuartier Wien (MQ), dem neuntgrößten Kulturbezirk der Welt, ist das Leopold Museum mit der weltgrößten Egon-Schiele-Sammlung. Das MUMOK und die Kunsthalle hingegen bieten Kreationen bis in die jüngste Gegenwart. Zu einem Szene-Treffpunkt entwickelten sich die vielen Lokale im MQ. Kulinarik in kunstvollem Ambiente wird auch im neuen Liechtenstein Museum geboten. Zwei Designer-Restaurants laden schon jetzt zu lukullischen Genüssen, das Museum mit einer wunderbaren Sammlung alter Meister öffnet am 28.3.2004. Genießen kann man in Wien auch in den klassischen Kaffeehäusern an der Ringstraße sowie in den Heurigen am grünen Stadtrand – und die weltberühmte Wiener Küche ist die einzige der Welt, die nach einer Stadt benannt wurde. In der Hofburg, der ehemaligen Residenz der Habsburger, wird im April 2004 ein Kaiserin Elisabeth gewidmetes Sisi Museum eröffnet. Damit bekommt die Donaumetropole eine weitere Sehenswürdigkeit in der Altstadt, die ebenso wie Schloss Schönbrunn zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Ihrem Ruf als Musikhauptstadt der Welt wird Wien nicht nur mit der Wiener Staatsoper, der Bühne der internationalen Opern-Elite, und dem Musikverein, den weltweit Millionen Musikfreunde als Veranstaltungsort des alljährlich im TV übertragenen Neujahrskonzerts, gerecht. In der Volksoper kann man einzigartige Operetten-Aufführungen bewundern, „Elisabeth“, das erfolgreichste original deutschsprachige Musical, steht im Theater an der Wien auf dem Programm (1.10.2003–2.5.2004), und im Raimund Theater kommt ab 11.3.2004 die Musical-Version des Science-Fiction-Kultstreifens „Barbarella“ auf die Bühne. Der berühmte „Wiener Sound“ hingegen, – erstklassige elektronische Musik von DJ-Stars wie Kruder & Dorfmeister –, wird in Szene-Lokalen wie dem „rhiz“ gepflogen. Und damit man auch alle Sehenswürdigkeiten abgrasen kann, sollte man sich eine Wien-Karte zulegen, mit der man die Öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen kann und zudem 180 Ermäßigungen erhält.

Quelle: Wien Tourismus (www.wien.info)

Wien-Karte
Mit der praktischen Netz- und Vorteilskarte für 16,90 Euro kann man 72 Stunden lang mit U-Bahn, Bus oder Tram die Stadt entdecken und erhält 180 Ermäßigungen Erhältlich ist die Wien-Karte in der Tourist-Info Wien und in fast allen Wiener Hotels.

Sightseeing

Schloss Schönbrunn
Das Schloss ist die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserin Sisi. Die barocke Anlage lockt mit zauberhafter Parklandschaft, Palmenhaus, Gloriette und einem Tiergarten. Das Schloss Schönbrunn zählt wegen seiner historischen Bedeutung, seiner schönen Lage und der großartigen architektonischen Ausstattung zu den Hauptsehenswürdigkeiten Wiens. Der Park eignet sich auch wunderschön für einen Spaziergang oder zum Joggen.

Schloss Belvedere
Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736), erfolgreicher Feldherr und Kunstliebhaber, ließ sich dieses Gartenpalais von Johann Lukas von Hildebrandt als Sommersitz vor den Toren der damaligen Stadt erbauen. Das barocke Meisterwerk besteht eigentlich aus zwei Schlössern (Oberes und Unteres Belvedere) und beherbergt heute die Österreichische Galerie. Im oberen Belvedere befindet sich die österreichische und internationale Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter bedeutende Werke von Klimt, Schiele, Kokoschka, Biedermeier. Im Oberen Belvedere befindet sich das Museum mittelalterlicher Kunst und das Barockmuseum, das die größte Sammlung von Werken Maulbertschs, Messerschmidts und Donners, unter anderem die originalen Brunnenfiguren vom Donnerbrunnen auf dem Neuen Markt zur Schau stellt.

Prater
Das Riesenrad wurde 1896/97 vom englischen Ingenieur Walter Basset errichtet. Derartige Panoramaräder - im ausgehenden 19. Jh. ein Publikumshit - hatte Basset auch in Chicago, London, Blackpool und Paris gebaut. Während sie aber dort längst verschrottet sind, dreht sich das Wiener Exemplar noch immer und wurde zu einem der Wahrzeichen der Stadt. Es bietet seinen Passagieren wunderbare Ausblicke auf Wien und Umgebung.

Stephansdom
Der Stephansdom, auch „Steffi“ genannt, ragt mit seinem gotischen Südturm 137 Meter über die Stadt. Seine Grundfläche besteht aus drei Schiffen und beträgt 3500 qm. Jeder einzelne Stein dieses Wiener Wahrzeichens hat Geschichte. Wer nicht bloß die Pracht des mächtigen Baues bestaunen, sondern auch seine Geheimnisse des Gotteshauses ergründen will, der sollte sich einer Führung anschließen oder das Dom- und Diözesanmuseum besuchen. Nach 343 Stufen zur Türmerstube des Steffls genießen Sie die herrliche Aussicht. Die Pummerin, die große Glocke des Doms, die aus erbeuteten türkischen Kanonen gegossen wurde, läutet heute nur noch zu seltenen Anlässen. Im Seitenschiff des Doms befindet sich das Hochgrab des Kaisers Friedrich III. Es ist aus rotem Marmor erbaut, 6,10 Meter lang und 2,80 Meter hoch. Und auch unterirdisch gibt’s was zu sehen: Die Katakomben enthalten Reste des ehemaligen Friedhofs, der sich früher auf dem Areal des Stephansdom befand.

Hundertwasserhaus
Das Hundertwasserhaus sticht schon von weitem mit seiner skurrilen und farbenprächtigen Architektur hervor. Es befindet sich an der Ecke Kegelgasse/ Löwengasse und ist sozusagen eine etwas andersartige kommunale Wohnanlage – 52 Mietparteien wohnen hier. Das Hundertwasserhaus besticht durch drei Merkmale: die bunte Fassade, die für jede Wohnung eine Farbe vorsieht, schiefe Linien (getreu des Mottos des Malers: „Die gerade Linie ist gottlos.“), und drittens die Gestaltung des Daches, denn das Dach ist nicht eben, sondern besteht aus mehreren Dachterrassen, als deren Vorbild die hängenden Gärten von Semiramis gelten. Mehr von dieser verspielten Bauweise gibt es im nahen KunstHausWien (mit permanenter Hundertwasser-Ausstellung).

Museen

Kunsthistorisches Museum
Dieses Museum wurde nach den Plänen Gottfried Semper und Karl von Hasenauer für die damals kaiserliche Sammlung erbaut. Die Eröffnung fand im Jahr 1891 statt. Heute zählt das Museum zu den bedeutendsten Kunstsammlungen auf der ganzen Welt. In seiner Gemäldegalerie sind die Hauptwerke der abendländischen Kunstgeschichte daheim (Raffaels „Madonna im Grünen, die Infantinnen-Bilder von Velazquez, Werke von Rembrandt, Dürer, Tizian und viele mehr). Adresse: Burgring 5.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Montag geschlossen.

Uhrenmuseum
Hier gibt es 1.200 Uhren zu sehen, unter anderem Uhren mit Intarsien aus Elfenbein und Silber. Das schwerste Stück ist die astronomische Uhr von David Cajetan. Sie ist eine 1,5 Tonnen schwere Turmuhr. Adresse: Schulhof 1. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 9 bis 16.30 Uhr. Montag geschlossen.

Österreichische Galerie
Die Galerie beherbergt vor allem Werke aus dem 19. Jahrhundert (Moderne). Besonders interessant ist auch die Jugendstilabteilung mit Werken von Schiele und Klimt. Wie der Name schon sagt, beinhaltet die Galerie zum Großteil nationale Werke. Adresse: Prinz-Eugen-Straße 27. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr. Montag geschlossen.

Museum für Völkerkunde
Das Museum zeigt Exponate außereuropäischer Kulturen. Insgesamt verfügt es über 200.000 Ausstellungsstücke, von denen der Besucher rund 6.000 bis 8.000 betrachten kann. Adresse: Neue Hofburg, Heldenplatz. Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag 10 bis 18 Uhr. Von Januar bis März 10 bis 18 Uhr.

Naturhistorisches Museum
Die Sammlung an Steinen, Pflanzen und Tieren erstreckt sich über insgesamt 39 Säle. Es gibt eine Mineralogisch-Petrographische, eine geologisch-paläontologische, eine prähistorische, eine anthropologische, eine botanische sowie eine zoologische Abteilung. Adresse: Burgring 7. Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag von 9 bis 18 Uhr.

Shopping

Kaufhäuser

Kaufhaus Steffl
Wurde in den letzten Jahren erst wiedereröffnet. Hier findet der Tourist neben den gewöhnlichen Kaufhaus-Artikeln auch zahlreiche Souvenirs.

Generali Center
Die Einkaufs-Mall enthält viele kleine Geschäfte und Boutiquen. Hier findet man auch einen Lebensmittelmarkt und ein Café-Restaurant.

Herzmansky
Das Herzmansky ist das älteste Kaufhaus von Wien und verfügt über eine Verkaufsfläche von 16.000 qm, auf denen internationale Mode angeboten wird. Im Untergeschoss beherbergt das Kaufhaus ein Feinschmeckerzentrum.

Einkaufsstraßen

Die größte Einkaufsmeile ist unübersehbar die Kärntnerstraße und deren Verlängerung, aber auch auf der Mariahilfer Straße, die Landstraßer Hauptstraße und der Meidlinger Hauptstraße lässt sich unbeschwert einkaufen. Diese Straßen sind im Allgemeinen Fußgängerzonen und sind per U-Bahn von jedem Stadtteil aus bequem zu erreichen.

Kulinarisches

Wien ist bekannt für seine vielen gemütlichen Kaffeehäuser. Dort ist Kaffee nicht immer gleich Kaffee. Um auch wirklich das zu bekommen, was man serviert haben möchte, sollte man sich im Fachvokabular ein wenig auskennen:

Schwarzer: Mokka ohne Milch
Brauner: Mokka mit drei Tropfen Milch
Melange: Mokka mit Milch, in einer Teeschale serviert
Franziskaner: Melange mit Schokostreuseln
gespritzter Mokka: Mokka mit Cognac

Apfelstrudel: gebackener Blätterteig gefüllt mit Apfelscheiben, Zucker, Zimt und Rosinen. Apfelstrudel isst man am besten warm mit Schlagsahne (Obers).

Guglhupf: Kuchen, der in einer bestimmten Backform (Napf) gebacken wird und aus Hefeteig besteht.
Schnecke: Plunderteig mit Zuckerglasur, der in Form einer Schnecke zusammengerollt und mit Nüssen und Rosinen gespickt ist.
Zwetschgenfleck: Hefeteig mit Pflaumen belegt
Palatschinken: bedeutet in unserer Sprache soviel wie Eierkuchen. Man kann ihn sich mit Nüssen, Schokolade, Marmelade oder Apfelmus füllen lassen.
Grammelknödel: Klöße mit Speckgrieben

Bars und Restaurants

Burgrestaurant
Restaurant mit Ritterküche und wunderschönem Ausblick über die Donau.
Adresse: Leopoldsberg. Öffnungszeiten: Täglich 18 bis 24 Uhr, Bar bis 3 Uhr.

Zu den 2 Liesln
Das Restaurant verfügt über einen wunderschönen Innengarten mit Kastanienbäumen. Für den großen Hunger gibt’s riesige Portionen Wiener Schnitzel.

Prilisauer
Adresse: Burggasse 36.
Hier wird typische Hausmannskost in einem Vorstadtgasthaus (mit guter Bahnanbindung) serviert.
Adresse: Linzerstr. 423.

Woodquarter
Auch hier gibt’s Hausmannskost, dazu das entsprechende Bier.
Adresse: Leopoldgasse 17.

Wrenkh
Laut lokaler Meinungspresse der beste Vegetarier der Stadt.
Adresse: Hollergasse 9.

Eventkalender

Jährlich Januar bis März: Wiener Eistraum auf dem Rathausplatz
Tanz auf dem Eis des Rathausplatzes (60 mal 30 Meter Eislauffläche), Musik von Walzer bis Hip-Hop, Aufwärmzelt, Buden und Eisstockschießen. Außerdem sind Special Events wie ´Nacht der Schlagerparade´ und ´Venezianische Carnevalsnacht´ angesagt. Schlittschuhe können ausgeliehen werden. Täglich 9 bis 23.30 Uhr.

Jährlich im Februar: Wiener Opernball
Höhepunkt der Wiener Ballsaison. VIP´s aus aller Welt schwingen in der Wiener Staatsoper das Tanzbein. Karten und Infos beim Opernballbüro Wiener Staatsoper, Goethestr. 1, A-1010 Wien, Tel.: 43-1-514 44 26 13.

Jährlich im Februar/ März: Internationales Akkordeon Festival

50 Künstler aus elf Ländern weisen auf die verschiedensten Kunstformen des Akkordeons hin. Internationale und österreichische Akkordeonisten spielen in verschiedenen Veranstaltungsorten der Stadt. Weitere Infos: http://www.akkordeonfestival.at.

Jährlich im März/ April: Wiener Mozartwoche
Konzerte in der Minoritenkirche, 1. Bezirk, Minoritenplatz und im Alten Rathaus, Barocksaal, 1., Wipplingerstraße 8 (Karten: ÖsterreichTicket Tel.: 17 93, Fax 585 23 23, eMail classic@oeticket.com).

Jährlich im April: OsterKlang Wien
Musikfestival mit hervorragendem Programm: Oratorien, Philharmoniekonzerte und Opernaufführungen. Karten bei OsterKlang Wien, 1010 Wien, Stadiongasse 9, Tel.: 4 27 17, Fax: 40 00 99 84 10 (Bestellung mit Kreditkarte möglich) oder bei Wiener Musikverein, Tel.: 505 81 90.

Jährlich im Mai/ Juni: Wiener Festwochen
Konzerte, Oper, Musical, Theater, Tanz und Performances an verschiedenen Spielorten. Dabei gibt es Neuinszenierungen von Klassikern und Premieren von Avantgarde-Stücken. Informationen von Wiener Festwochen, Lehárgasse 11, 1060 Wien, Tel.: 58 92 20.

Jährlich im Juni: Lange Nacht der Museen
Über 50 Wiener Museen nehmen an der Langen Nacht der Museen teil. Das Programm bietet sowohl Führungen durch Ausstellungen sowie Sonderaktivitäten wie Konzerte, Modeschauen und Clubbing. Alle Museen können mit einem einzigen Ticket von 18 bis 1 Uhr früh besucht werden. Der Shuttle-Bus zu den Museen ist im Preis inbegriffen.

Jährlich im Juni: Blumencorso. Wiener Prater.

Umzug mit prächtig geschmückten Kutschen und Pferden durch den Prater und die Hauptallee. Begleitet wird der Umzug von Reitergesellschaften in historischen Kostümen und Musikkapellen.

Jährlich im Juni: Regenbogen Parade / Christopher Street Day
Bunter und schriller Umzug der Schwulen und Lesben auf der Wiener Ringstraße. Start 15 Uhr. Zum Abschluss gibts die Europride-Night ab 22 Uhr im Museumsquartier. Internet:

Jährlich im Juni: Donauinselfest
Europas größtes Jugendfestival lockt jedes Jahr bis zu zwei Millionen Besucher. Auf 20 Open-Air-Bühnen gibt es ein Staraufgebot an Rock-, Pop- und Folkmusikern und zum Abschluss ein großes Feuerwerk.
Weitere Infos: www.donauinselfest.at.

Jährlich Juni/ Juli: Donauinselfest
In der Wiener Staatsoper werden internationale und österreichische Jazz-Größen bei ´Jazz Fest Wien´ präsentiert. Alle Spielarten des Jazz von klassischen Hits über Soul bis zu Dance-orientierten Ablegern wie Rap, HipHop and D B werden geboten. Im Umfeld der Wiener Clubs finden weitere Veranstaltungen statt. Tickets: All Event Tickets, Tel.: (0043 1) 319 06 06, Fax (0043 1) 317 05 49. Weitere Infos: www.viennajazz.org

Jährlich Mitte bis Ende Oktober: Viennale Filmfestival
Filmfestival mit jeder Menge guter Filme, selektiv und gut aufbereitet. Infos unter Tel. 526 59 47

Wetter-Infos

Klima:
Für einen Aufenthalt in Wien sind die Herbst- und Wintermonate besser geeignet als der heiße Sommer, in dem das Quecksilber sich oft um die 30 Grad Marke bewegt. Im Januar und Februar können die Temperaturen unter die Null-Grad-Marke sinken. Der Herbst präsentiert sich - ähnlich wie in Deutschland - sehr wechselhaft. So kann es sein, dass man einen goldenen, aber auch einen recht verregneten Herbst erwischt.

Niederschläge:
Die größten Niederschlagsmengen werden alljährlich im Monat Januar verzeichnet, gefolgt von den Monaten Juni und April. Im März und Juli hingegen regnet es kaum.