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Die Altstadt Venedigs ist auf 118 Inseln erbaut. Über die 177 Kanäle führen 400 Brücken. In Venedig kann man sich deshalb nur zu Fuß oder per Wassertaxi fortbewegen. Am besten, man gönnt sich eine Gondelfahrt, denn die einzigartige Schönheit der Stadt mit ihren Bauwerken im venezianischen Stil und ihren zahlreichen Kirchen offenbart sich auf dem Wasserweg nicht nur den Verliebten. Bei einem obligatorischen Stopp am Markusplatz wird klar, dass es in Venedig nur von einer Sorte Lebewesen mehr gibt als Touristen: Tauben. Die gemütlichen Flügeltiere lassen sich hier von allen Seiten mit Maiskörnern und Brotresten verwöhnen und haben den Markusplatz fest in ihrer Hand. In Venedig weiß man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll – auf die vielen Paläste, die verzierten Brücken, die Kirchen oder auf die dichtgedrängten, oft bunten, Wohnhäuser, auf deren Fensterbrettern nicht nur Pflanzen stehen sondern zudem noch die Wäsche an einer langen Leine getrocknet wird. Wer eine bestimmte Straße in Venedig sucht, wird es schwer haben, denn die 3000 labyrinthisch verzweigenden Gassen besitzen oft keinen Straßennamen und auch die Vergabe der Hausnummern entbehrt jeglicher Logik. Die meisten Gebäude in Venedig stehen auf Baumstämmen aus Eiche, Erle und Lärche, die bis zum Grund der Lagunen reichen. Sie sacken Jahr für Jahr ein Stück tiefer in den Boden hinein. Also besser noch mal hinfliegen, bevor diese schöne Stadt nur noch unter Wasser bewundert werden kann!
Canale Grande
Der Canale Grande ist die Hauptverkehrsader der Stadt. Er ist 4 Kilometer lang und 5 Meter tief. Auf ihm verkehren Venedigs Wassertaxis, Gondeln und Schnellbotte. An seinen beiden Ufern haben die reichsten Familien Venedigs ihre Paläste erbaut, von denen heute einige als Museum der Öffentlichkeit zugänglich sind.
Dogenpalast (Palazzo Ducale)
Die Arbeiten am dreiflügeligen Dogenpalast fanden zwischen 1301 und 1438 statt und vermischen die venezianisch-gotische Bauweise mit orientalischen Einflüssen. Besonders schön anzusehen ist die Freitreppe Scala dei Giganti im Innenhof sowie die berühmten Gemälde von Tizian, Bellini, Carpaccio und Tiépolo, die sich in den Dogengemächern befinden. In der Sala del'Maggior Consiglio steht man erfurchtsvoll dem größten Ölgemälde der Welt gegenüber – Tintorettos "Krönung Mariens im Paradies". Der Dogenpalast war einst Machtzentrum der Republik und Wohnsitz der Dogen.
Rialtobrücke
Die Rialtobrücke ist zweifelsohne die schönste und bedeutendste Brücke Venedigs und deshalb eins der beliebtesten Postkartenmotive. Bis 1854 war sie die einzige Verbindung über den Canale Grande. Ihr heutiges Aussehen wurde ihr in den Jahren zwischen 1588 und 1592 verliehen. Die steinerne Brücke steht auf 12000 Rammpfählen und hat eine Länge von 48 Metern. An ihren Rändern beherbergt sie zwei Ladenreihen.
Seufzerbrücke (Ponte dei Sospiri)
Die Seufzerbrücke wurde 1603 als Verbindung zwischen Dogenpalast und Gefängnissen im frühbarocken Stil vollendet. Damals wurden die Gefangenen über diese Brücke zum Richter geführt und verurteilt. Dieses bedrückende Ereignis gab der Brücke ihren Namen.
Campanile
Der Bau des Campanile ist eine getreue Nachbildung des im 9. Jahrhundert begonnenen, 1512 vollendeten und 1902 eingestürzten Turmes. Seine Einweihung wurde im Jahr 1912 gefeiert. Der Campanile erhebt sich 98,6 Meter über die Stadt und bildet einen Fixpunkt auf dem Markusplatz. In der Glockenstube, die man über die Treppe oder mit dem Fahrstuhl erreicht, kann man einen herrlichen Blick über die Stadt genießen.
La Fenice
Die Errichtung des Theaters begann im Juni 1790. 1792 wurde es mit einer Oper von Giovanni Paisiello „I Giochi di Agrigento“ eingeweiht. Im Dezember 1836 brannte das Theater nieder. "La Fenice" entstand aufs Neue am 26. Dezember 1837. Die Biennale weihte hier 1930 das Erste Nationale Festival der zeitgenössischen Musik ein. Heute genießt das Theater einen ausgezeichneten Ruf und ist auf alle Fälle einen Besuch wert.
Markusbasilika - Basilica di San Marco
Die Kreuzkuppelkirche Basilica di San Marco gilt als Juwel mittelalterlicher Baukunst. Sie stammt in ihren wesentlichen Bauteilen aus dem 13. Jahrhundert. Ausgeschmückt wurde sie jedoch bis ins 15. Jahrhundert hinein.
Im Kircheninnern gehören neben der Pala d’Oro, einem mit Tausenden von Perlen und Edelsteinen verzierten goldenen Altaraufsatz, die Goldmosaike zu den Prunkstücken der Basilika. Ebenfalls sehenswert ist der Tesoro, die Schatzkammer, in der u. a. byzantinische Ikonen und Reliquienschreine aus Gold und Silber und der kostbare Dogenthron (1500) ausgestellt sind. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 14 bis 17 Uhr; Pala dOro und Tesoro Montag bis Samstag 10 bis 17, Sonntag und Feiertag 14 bis 17 Uhr.
Markusplatz - Piazza San Marco
Auf dem Markusplatz scharen sich unzählige Tauben, die von den Touristen mit Maiskörnern und Brotkrumen gefüttert werden. Um ihn reihen sich majestätische Gebäude wie der Dogenpalast, die Markusbasilika, die Arkadenbauten der Procuratie Vecchie (15. Jh.) im Norden, die Procuratie Nuove (16. Jh.) im Süden und der Ala Napoleonica im Westen.
Gondelfahrten
Gondelfahren wird vor allem auf den kleinen Nebenkanälen Venedigs zum Erlebnis. Das Gondelvergnügen hat jedoch seinen Preis, immerhin dauert es zehn Jahre, bis ein Gondolierie seine Gondel wirklich sicher steuern kann. Eine Fahrt dauert rund 50 Minuten und kostet zwischen 45 und 100 Euro. Gegen Abend, wenn sich ein besonders schöner Blick auf die Stadt ergibt, steigt der Preis noch einmal in die Höhe. Die Fahrtroute kann mit dem (oft singendem) Gondolierie vorher abgestimmt werden.
Noch ein Tipp: Am Zusammenfluss von Rio degli Ognissanti und Rio di San Trovàso kann man die älteste Gondelwerkstatt Venedigs besichtigen. Dort wird jede Gondel per Hand nach uralten Bauplänen zugeschnitten. Acht verschiedene Holzarten werden verwendet. Die Bauzeit für eine Gondel beträgt zwei Monate.
Galleria Giogio Franchetti
Im erste Obergeschosses sind unter den Renaissanceskulpturen und Büsten von Tullio Lombardo und Giocanni Cristoforo Romano zu bestaunen. In den Räumen des prunkvollen Patrizierhauses befinden sich Gemälden aus Gotik und Renaissance, venezianischen Bronzen und Kleinplastiken. Das zweite Obergeschoss beherbergt das erlesenste Exponat: ein Spätwerk Andrea Mantegnas, ein plastisch wirkend gemalter "Hl. Sebastian". Weitere Kunstwerke der Ausstellung: Hämische Gobelins des 16. Jh., Bildnisbüsten des Sansovino-Schülers Alessandro Vittoria und herrliche Gemälde von Tizians und Anthonis van Dyck.
Gallerie dell' Accademia
Venedigs berühmtestes Museum ist in der einstigen Scuola Grande di S. Maria Bella Carita untergebracht. In Saal I. befinden sich venezianische Malereien des 14. Jh. In Sall II. befinden sich Altarblätter, wichtige Werke der Frührennaissance z.B. Giovanni Bellinis "Pala di San Giobbe" (1478).
Museo Correr
Das Museum erhielt seinen Namen vom Kunstsammler Teodoro Correr, der seine Sammlung im Jahre 1830 der Stadt Venedig vermachte. Im ersten Stockwerk befinden sich Werke des Hauptmeisters des italienischen Klassizismus, Antonio Canova (1757-1822). Einige Säle sind dem Dogen, ihren Amtstrachten, der Dogenwahl und den Festen gewidmet. In vier weiteren Sälen werden Bronzefiguren der Renaissance aus der paduanischen und venezianischen Schule gezeigt. Im 2. Obergeschoss befindet sich Gemäldegalerie (Pinacoteca). In weiteren Sälen sind venezianischen Malereien des Trecento mit Werken Paolo Venezianos über die Malerei der Gotik zu den Meistern der Frührenaissance wie etwa den Ferraresen Cosme Tura und Baldassare Estense ("Porträt eines jungen Mannes") zu Bartolomeo Vivarini aus der Muraneser Malschule, zu sehen.
Museo Storico Navale
In diesem Museum dreht sich alles um Schiffe und Gondeln. Im Erdgeschoss sind Kanonen und Festungsmodelle ausgestellt. Im ersten Stock trifft man überwiegend auf Schiffsmodelle.
Das Parterre ist mit Kanonen und Festungsmodellen ausgestattet und ist vor allem der Erinnerung an Angelo Emo (1721-1792), den letzten Admiral der venezianischen Flotte, gewidmet. Im 1. Stock sind vorwiegend Schiffsmodellen ausgestellt. Im 2. Stock kann man Uniformen, Nautische Instrumente, Waffen, Trophäen sowie Schiffsgemälde, Fotos, Zeichnungen und Modelle der italienischen Marine 1930-80 besichtigen. Im 3. Stock dokumentieren Gondeln und Schiffsmodelle die Entwicklung der Schiffsbautechnik vom 16. bis 20. Jh. Und wer noch nicht genug hat, steigt bis in den 4. Stock hinauf und besichtigt dort die Muschelsammlung.
Peggy Guggenheim Museum
Die Sammlung befindet sich im Pelazzo Venier dei Leoni direkt am Canal Grande. Ausgestellt sind exquisite Kollektionen der großen Künstler der klassischen Moderne aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt auf: Kubismus, wie Werke von Pablo Picasso, Juan Gris, Gino Severini, Georges Braque, Fernand Leger und Kurt Schwitters. Ebenfalls zu sehen sind die Abstrakten und die Maler der Zwischenkriegszeit, wie Wassily Kandinsky, Paul Klee, Kasimir Malewitsch, Robert Delaunay, Piet Mondrian. Weiterer Schwerpunkt der Sammlung ist der Surrealismus, mit Werken von Marcel Duchamp, Max Ernst, Salvador Dali, Francis Picabia, Joan Mirö, Jean Arp und Renate Maltritte
Pinacoteca Querini-Stampalia
Giovanni Querini-Stampalia hinterließ 1868 der Stadt eine berühmte Bibliothek und eine überaus reichhaltige Gemäldesammlung, wie Gemälden von Giovanni Bellini, Palma Giovane und Palma Vecchio. Von besonderem Interesse ist die Präsentation zweier venezianischer Maler des 18. Jh. mit dem Gemälde "Madonna mit Kind" von Bernardo Strozzi und Giambattista Tiepolos "Porträt eines Prokurators".
Die wichtigste Einkaufsstraßen der Stadt sind die Mercerie. Aber auch in den Marktarkaden des Markusplatzes lassen sich Mitbringsel finden. Dort dominieren vor allem Schmuck-, Glas-, und Bilderläden. In der historischen Altstadt Venedigs wimmelt es an Touristenshops. Besonders empfehlenswert sind Spitzen (Emilia, Via Baldassare Galuppi/ Burano), natürlich Glas (Murano), Stoffe (Lorenzo Rubelli, Campo San Gallo), Masken (Mondonovo, Ponte dei Pugni). Das beliebte Muranoglas entsteht auf der Insel Murano. Dort befindet sich das Kloster, in dem einst die venezianische Glasmacherkunst geschaffen wurde. Masken sowie Muranoglas lassen sich in Venedig nahezu überall erwerben – für ganz eilige bietet die Rialtobrücke mit ihren zwei Ladenreihen eine unkomplizierte Einkaufsmöglichkeit. Venedig ist auch Reiseziel, wenn man nach geklöppelter Spitze sucht, denn die Nachbarinsel Burano ist die Heimat der geklöppelten Spitze.
Fisch und Meerestiere
baccalà mantecato – Stockfischmus
granzeola – Meeresspinnenfleisch mit Öl und Zitrone
risotto nero – schwarzes Reisgericht, gefärbt mit der Tinktur des Tintenfisches
Weine aus der Region: Pino bianco, Tocai (weiß), Raboso, Refosco (rot)
Trattoria
Die Trattoria befindet sich jenseits der Touristenpfade. Hier findet man täglich wechselnde Gerichte, die frisch und in venezianischer Tradition zubereitet werden.
Adresse: Fondamenta Capuccine 3054.
Danieli Terrace
Das Danieli Terrace ist was für Feinschmecker, den hier kommen nur die besten Gerichte auf den Tisch. Von der Terrasse aus lässt sich in den wärmeren Monaten der Blick auf die Lagune genießen.
Adresse: Riva degli Schiavoni 4196.
Gran Caffè Ristorante Quadri
Die delikaten traditionellen Gerichte genießt man hier umgeben von venezianischen Einrichtungsstücken mit Blick auf den Markusplatz. Küchenchef Graziano Bettiol schwört auf die gehobene italienische Cucina wie Capesante ai pistilli di zafferano, Jacobsmuscheln mit Safranfäden, ebenso die Agnolotti ai carfiori nello loro salsa, Nudelteigtaschen mit Artischockenfüllung in eigener Sauce. Ebenfalls zu empfehlen sind Lammkeule mit frischer Poleiminze.
Adresse: Piazza San Marco 120.
Osteria Da Fiore
Hier ist eine Topköchin am Werk: die junge Venezianerin Mara Martin, die Ehefrau des Restaurantinhabers. Sie legt Wert auf traditionelle Gerichte der adriatischen Fischküche, als deren Grundlage sie oft Familienrezepte der Mutter verwendet. Köstlichkeiten: Antipasto di croslacei marinati - köstlich marinierte Krustentiere, Capesante gratinate al timo – gratinierte Jakobsmuscheln. Auch für Pasta, Schokoladentörtchen und ein Glas guten Prosecco ist man hier an der richtigen Adresse.
Adresse: Calle del Scaleter San Polo 2202/a.
Im Internet: http://www.dafiore.com
Trattoria alla Madonna
Das Restaurant befindet sich in San Polo und ist stets sehr ausgelastet. Die Ausstattung ist durchschnittlich, dafür liegen seine Fischgerichte weit über dem Durchschnitt. Venezianische Gerichte auf der Speisekarte: pasta nera (mit der Tinktur des Tintenfisches schwarz gefärbte Nudeln), fegato alla veneziana (Lebergeschnetzeltes mit Weißwein, Zwiebeln und Öl).
Adresse: Calle della Madonna 594, San Polo 30125.
Februar: Karneval in Venedig
Ein Karneval der ganz besonderen Art findet in Venedig statt. Geheimnisvolle Masken und Menschen in aufwendig hergestellten Kostümen schwirren geheimnisvoll durch alle Gassen. Man fühlt sich wie auf einem riesengroßen Maskenball. Leider wird man niemals erfahren, wer hinter der Maske steckt. Oder vielleicht doch? Der Karneval in Venedig ist Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt, die sich von der einzigartigen Atmosphäre der Lagunenstadt verzaubern lassen.
April bis Oktober: historische Regatten
Die 120 historischen Regatten sind das Venedig-Erlebnis schlechthin. Sie finden jedes Jahr von April bis Oktober im venezianischen Ruderstil (voga alla veneta) statt. Einige Wettbewerbe werden spontan ausgetragen, die meisten aber von der Gemeinde Venedig in Zusammenarbeit mit dem Verein der Ruderer und der Koordinationsleitung der Rudervereine organisiert, die sich sehr darum bemühen, diese alte und sehenswerte Tradition aufrecht zu erhalten.
Vogalogna am 25. Mai
Zu dieser bekannten Ruderregatta finden sich bis zu 1.500 eingetragene Boote in verschiedenster Art und Form im Becken vor San Marco vor dem Dogenpalast ein. Dort starten sie einen 30 Kilometer langen Parcour, der sie zwischen den Inseln der Lagune über den Rio di Cannaregio wieder nach Venedig und zum Ziel am alten Zollpunkt führt.
Juni: Fest der Sensa (Himmelfahrt)
Am Himmelfahrtssonntag findet jedes Jahr eine Zeremonie der Vermählung mit dem Meer statt. Die Feier der Sensa führt bis ins Jahr 998 zurück und wird bis heute weitergeführt. Ein Festumzug zu Wasser, das aus historischen festlich geschmückten Booten der venezianischen Sportvereine und des Militärs besteht, auf denen der Bürgermeister und der Patriarch mitfahren und von zivilen und militärischen Würdenträgern und verkleideten Ruderern begleitet wird. Diese bewegen sich langsam in Richtung der Kirche San Nicolo am Lido, wo ein Ring geweiht und ins Meer geworfen wird. Anschließend folgt eine religiöse und festliche Zeremonie, die mit Gondelregatten, Umzügen in historischen Kostümen, Theateraufführungen und dem Sensa-Markt - einem Anklang an die alte Sensa-Messe endet.
Palio di Noale der alten Seerepubliken 22. Juni
Ein Wettkampf der vier alten Seerepubliken (Amalfi, Genua, Pisa und Venedig), deren Flotten im Mittelalter das Mittelmeer beherrschten, der alljährlich ausgetragen wird um die einzigartige Geschichte der vier Republiken zu feiern. Dem Bootswettkampf geht ein prächtiger Umzug voraus, an dem über 400 Schauspieler in Kostümen mit Trompeten und Trommeln teilnehmen und wichtige Episoden der Seefahrtgeschichte nachstellen. Der Sieger erhält eine Trophäe in Form einer mittelalterlichen Galeere, die er im nächsten Jahr an den nächsten Sieger weiterreichen muss.
Das Redentore-Fest 19. und 20. Juli
Das Redentore-Fest ist eines der ältesten Volksfeste. Es wird jedes Jahr in der dritten Juliwoche gefeiert und ist das beliebteste Fest der Venezianer. Hunderte von Booten finden sich dabei im Becken von San Marco ein und bewundern von dort das große Mitternachtsfeuerwerk, das mit Musik begleitet wird. Etwa 30.000 Menschen nehmen an diesem Fest - teils zu Wasser und von den Uferpromenaden aus teil. Am Ende des Feuerwerks bewegen sich alle Boote in Richtung Lido, wo sich nach alter Tradition auf den Sonnenaufgang warten.
"Madonna della Salute" 21. November
Das Fest findet zur Erinnerung an die Pestepidemie im Jahre 1630 statt. Eine große Pilgerprozession von der Markusbasilika über eine Pontonbrücke am Canal Grande auf der Höhe des Campo Santa Maria del Giglio zur Kirche Santa Maria delle Salute.
Klima:
Venedig ist zur jeder Jahreszeit attraktiv, man sollte nur vorher wissen, von welchem Wetter man sich am ehesten angezogen fühlt: vom Badewetter im Sommer, dem milchigen Frühjahrs- und Herbstlicht oder dem Nebel, der sich vor allem in den Wintermonaten über die Stadt legt? In den Sommermonaten kann das Klima extrem heiß und schwül werden, dennoch weht immer ein Lüftchen. Im Winter liegt die Durchschnittstemperatur bei ca. + 6 Grad Celsius.
Niederschlag:
Im Herbst und Frühjahr muß mit heftigen Regenfällen, einem kühlen Ostwind und Überschwemmungen gerechnet werden. Schnee liegt selten. Dennoch: Venedig ist bei jedem Wetter eine Reise wert. Wichtig ist nur, sich entsprechend der Umstände auszurüsten, das heißt: regenfeste Kleidung gehört unbedingt ins Gepäck!