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München – dieser Name steht nicht nur für Oktoberfest und Hofbräuhaus, Olympiagelände und Fasching, Viktualienmarkt und Schwabing. Die bayerische Landeshauptstadt hat auch einen weltweiten Ruf als Metropole der Kunst und Kultur. Das Kulturangebot der Isarmetropole ist besonders vielschichtig: traditionelle, große Bühnen bestehen neben experimentellen Theatern; die Musikszene bewegt sich zwischen Klassik und Pop; viele auch architektonisch wertvolle Museen leben vom Kontrast der modernen Kunst mit den alten Meistern. München ist außerdem ein Zentrum der Filmindustrie, Medienhauptstadt und Hochburg der Gastronomie. Wer die Geschichte Bayerns und Münchens betrachtet, wird schnell herausfinden, dass die Pflege von Kunst und Kultur hier zu allen Zeiten in hohen Ehren stand. Unter der über 700 Jahre dauernden Herrschaft der Wittelsbacher erlangte die Handels- und Residenzstadt München die Bedeutung eines Zentrums europäischer Kultur. Besonders hervorzuheben ist dabei der „Musenfürst“ Ludwig I. von Bayern. Viele Münchner Sehenswürdigkeiten wie die Glyptothek, die Alte Pinakothek, die Feldherrnhalle und die Ludwigskirche sind während seiner Regierungszeit entstanden. Erschaffen, Bewahren und Sammeln gehörte zu den vornehmsten Aufgaben der Wittelsbacher. Aus dieser Tradition heraus ist München zu einer der reichsten Museumsstädte Deutschlands geworden. Nicht nur Oberbayern, sondern auch die Stadt München hat prachtvolle Schlösser zu bieten. Nymphenburg, früher Sommerresidenz des Hauses Wittelsbach, ist ganzjährig ein Höhepunkt im Besichtigungsprogramm der Stadt. Von seiner Gründung 1664 bis Mitte des vorigen Jahrhunderts wurde an einer der größten, bis heute unzerstörten barocken Schlossanlagen gebaut.
Am westlichen Stadtrand ist die Blutenburg gelegen, ein spätgotisches Jagd- und Wasserschlösschen der Wittelsbacher, 1467 erbaut. Im Schloss Schleißheim finden beschwingte Eleganz und das Spielerische des höfischen Lebensstils ihren Ausdruck. Der Sommersitz der Wittelsbacher wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Bei den rund 300 Kirchenbauten Münchens sind fast alle Stilrichtungen zu finden. Da ist die älteste Münchner Pfarrkirche, die Peterskirche („Alter Peter“) aus dem 11. Jahrhundert; im Zentrum finden wir das Wahrzeichen der Stadt, die Domkirche Zu Unserer Lieben Frau, Metropolitankirche des Erzbistums München-Freising, die Theatinerkirche (1667), eine italienisch geprägte basilikale Barockkirche; die St.-Anna-Klosterkirche (1733), die erste Rokokokirche Münchens und Altbayerns sowie die Asamkirche (1733-46), ein Meisterwerk des bayerischen Rokoko. Zum gelungenen Städtetrip gehört der ausgiebige Einkaufsbummel. München bietet geradezu paradiesische Voraussetzungen, um in einen lustvollen Kaufrausch zu verfallen: Haute Couture in der Maximilianstraße, Theatinerstraße, Residenzstraße und Briennerstraße, Kaufhäuser und Ladenketten in der Fußgängerzone, Flippiges und Extravagantes zwischen vielen Galerien in Stadtteilen wie Gärtnerplatz- und Glockenbachviertel, Haidhausen oder Schwabing, bayerische Trachtenmode, Kunsthandwerk und Souvenirs in spezialisierten Läden, Köstlichkeiten aus aller Welt bei Dallmayr oder Käfer, den führenden Delikatesshäusern Europas, oder auf dem Viktualienmarkt im Herzen der Stadt. Typisch für München sind auch kleine Geschäfte, die sich auf wenige Artikel konzertieren, z.B. Regenschirme, Filzstoffe, Handschuhe, Kerzen, Schnitzarbeiten, und sich durchaus noch im Zentrum finden.
München Welcome Card
Sie enthält folgende Leistungen: freie Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Stadtgebiet München (blauer Bereich des Tarifgebiets), zur Flugwerft des Deutschen Museums und zu den Schlössern nach Schleißheim (mit der S1 nach Oberschleißheim) sowie Ermäßigungen bis 50% bei über 98 Sehenswürdigkeiten und Museen.
Die Single-Tageskarte kostet 6,50 €, die Single 3-Tagekarte kostet 15,50 € (inkl. Flughafenstrecke 26 €), die Partner 3-Tageskarte kostet 22,50 € (inkl. Flughafen-
strecke 38 €).
Verkauf an den Informationsstellen des Fremdenverkehrsamtes München am Marienplatz, Neues Rathaus (Mo bis Fr 10-20, Sa 10-16 Uhr), am Hauptbahnhof (Montag bis Samstag 9 bis 20, Sonntag 10 bis 18 Uhr) und in vielen Hotels.
Der Englische Garten
Von 1792 an machte Karl Theodor die Gärten der Öffentlichkeit zugänglich und die ehemaligen "Militärgärten" wurden zum öffentlichen Park.
Heute ist der Englische Garten eine Oase der Entspannung für die Münchner und gleichzeitig eine Touristenattraktion. Mit einer Fläche von mehr als 3,7 Quadratkilometern ist er größer als der Central Park in New York und Europas größter Landschaftspark innerhalb einer Stadt.
Olympia-Turm
Der Münchner Olympia-Turm ragt mit 289 Metern weit über das Olympia-Gelände hinaus. An seinem Fuße befindet sich ein Souvenir-Shop, in der Plattform auf 190 Meter Höhe die Ausstellung „Olympische Spiele“, sowie originale Modelle der Olympischen Sportstätten. In 181 Meter Höhe befindet sich ein exklusives Restaurant, von dem aus man einen genialen Blick über die gesamte Stadt hat.
Schloss Nymphenburg
Nicht nur Oberbayern, sondern auch die Stadt München hat prachtvolle Schlösser zu bieten. Nymphenburg, früher Sommerresidenz des Hauses Wittelsbach, ist ganzjährig ein Höhepunkt im Besichtigungsprogramm der Stadt. Von seiner Gründung 1664 bis Mitte des vorigen Jahrhunderts wurde an einer der größten, bis heute unzerstörten barocken Schlossanlagen gebaut.
Blutenburg
Sie befindet sich am westlichen Stadtrand und ist ein spätgotisches Jagd- und Wasserschlösschen der Wittelsbacher, 1467 erbaut. Die Blutenburg ist heute Sitz der Internationalen Jugendbibliothek.
Schloss Schleißheim
Hier finden beschwingte Eleganz und das Spielerische des höfischen Lebensstils ihren Ausdruck. Der Sommersitz der Wittelsbacher wurde im 18. Jahrhundert erbaut.
„Alter Peter“
Sie ist die älteste Münchner Pfarrkirche, die Peterskirche („Alter Peter“) aus dem 11. Jahrhundert.
Deutsches Theater München
Hier gastieren regelmäßig amerikanische Ensembles mit Standardwerken – von "Evita" bis Gershwins "Crazy For You". Showstars wie Eartha Kitt haben hier Auftritts-Serien gegeben, und für eine Musiktheater-Sensation der ungewöhnlichsten Art sorgte hier die Trommler-Gruppe "Stomp" mit mehreren Gastspiel-Wochen.
Bayerische Staatsoper
Unter dem Intendanten Peter Jonas und dem 1998 angetretenen Generalmusikdirektor Zubin Mehta wird nicht nur Mozart-, Verdi- und Wagner-Glanz mit Solisten der ersten Kategorie gepflegt. Zweimal wurde die Bayerische Staatsoper in jüngster Zeit von der Fachzeitschrift "Opernwelt" zum Opernhaus des Jahres gekürt. Jedes Jahr im Juli sind alle laufenden Produktionen der Bayerischen Staatsoper bei den Münchner Opernfestspielen in Star-Besetzungen zu erleben - ein vollgepackter Monat mit großem Publikumsandrang.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Hier haben die leichtere Oper und die Operette eine lebendige Tradition – und seit einiger Zeit auch das Musical. August Everdings hochgerühmte Inszenierung von "My Fair Lady" gehört immer noch zu den Programm-Höhepunkten, und auch Bernsteins "West Side Story" ist hier in einer beachtlichen eigenen Interpretation zu erleben. Leiter des Hauses ist Klaus Schultz, Chefdirigent seit kurzem der Amerikaner David Stahl.
Deutsches Museum
Das Deutsche Museum ist eines der größten technisch-naturwissenschaftlichen Museen der Welt. Anhand von 18.000 Originalgeräten, Modellen und Nachbildungen dokumentiert es gut verständlich in 50 Abteilungen die Entwicklung der Naturwissenschaften, der Technik und der Industrie bis zum heutigen Stand und wagt Ausblicke in die Zukunft.
Münchens Pinakotheken,
Die Alte Pinakothek:
Sie präsentiert die europäische Malerei des 14. bis 18. Jahrhunderts. Durch die großen Meister wie Dürer, Rembrandt, Rubens und Leonardo da Vinci erlangte die Sammlung Weltgeltung.
Neue Pinakothek: Hier sind europäische Malerei und Skulpturen des 19. Jahrhunderts zu sehen.
Pinakothek der Moderne: Sie eröffnete im Herbst 2002 und präsentiert die aktuelle Kunst und die Kunst des 20. Jahrhunderts. Unter einem Dach sind in vier verschiedenen Sammlungen Malerei, Grafik, Skulptur, Design, Architektur und Installationen vereint, die bisher nur verstreut in verschiedenen Museen zu sehen waren oder in Depots schlummerten.
Münchner Stadtmuseum
Dieses Museum ist eines der vielseitigsten und populärsten kulturgeschichtlichen Museen Münchens, mit unübertrefflichen Beständen zur Stadtgeschichte, attraktiven Schauräumen, international orientierten Spezialsammlungen vielbesuchten, phantasievoll inszenierten Wechselausstellungen sowie Vorführungen und Veranstaltungen.
Städtische Galerie im Lenbachhaus
Hier sind die Werke der Gruppe „Der Blaue Reiter“, zu der unter anderem Kandinsky, Klee, Macke, Marc und Münter zählen, ausgestellt. Schwerpunkt ist daneben die internationale Malerei und Skulptur des 20. Jahrhunderts.
Glyptothek
Hier findet man die alte Kunst der Griechen und Römer.
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Sie ist nicht mehr wegzudenken aus dem Kunstbetrieb, denn ihre Sonderausstellungen sind vielbeachtet. Sie wurde nach längerer Umbauphase Ende Mai 2001 wiedereröffnet.
Lothringer 13
Hier haben die zeitgenössische Kunstszene und die neuen Medien haben ihren Platz.
Residenzmuseum
In den repräsentativen Räumen des Hauptschlosses der Wittelsbacher ist sowohl europäisches Porzellan des 18. und 19. Jahrhunderts als auch Porzellan aus Asien ausgestellt. Das Porzellan des 19. Jahrhunderts – Service und Porzellanbilder – wurde in den Manufakturen Nymphenburg, Berlin und Paris gefertigt. Die Exponate der bedeutenden ostasiatischen Porzellansammlung wie beispielsweise Schalen und Vasen, gehen bis auf das 16. Jahrhundert zurück.
Adresse: Max-Joseph-Platz 3. Öffnungszeiten: 1.April - 15.Oktober, täglich 9 bis 18 Uhr, Donnerstag 9 bis 20 Uhr,
16.Oktober - 31.März, täglich 10 bis 16 Uhr.
Schloss Lustheim
Im Park von Schloss Schleißheim, im Norden Münchens, beherbergt das Schlösschen Lustheim die einzigartige Meißner Porzellansammlung der Stiftung Professor Schneider. Die Sammlung umfasst kostbarste Meißner Geschirre, Tiergruppen und Tafelaufsätze von den ersten Versuchen Böttgers bis zu Meißener Porzellanen aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges. Berühmt sind die Porzellanmalereien von Johann Gregorius Höroldt und die Tierfiguren von Johann Joachim Kändler.
Adresse: Im Park von Schloss Schleißheim. Öffnungszeiten: 1.April - 15.Oktober, 9 bis 18 Uhr, Montag geschlossen, 16.Oktober - 31.März, 10 bis 16 Uhr, Montag geschlossen.
Bayerisches Nationalmuseum
Die Schausammlung des Bayerischen Nationalmuseums wurde 2000 um vier neu eingerichtete Säle erweitert, in denen süddeutsche Fayencen und Porzellane des 18. Jahrhunderts ausgestellt sind. Den Schwerpunkt bildet dabei das Nymphenburger Porzellan. Ein ganzer Raum ist Franz Anton Bustelli, dem überragenden Modelleur des Rokoko gewidmet. Seine berühmten Werke, die sechzehn Figuren der Commedia dell' arte, können vollzählig gezeigt werden. Weiterer Höhepunkt ist die Rekonstruktion eines Lustgartens, der 1775 bei der Hochzeit der bayerischen Prinzessin Maria Anna die Desserttafel schmückte. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr, Montag geschlossen, Sonntag freier Eintritt.
Ein erster Anlaufpunkt für die meisten Einkaufsbummler ist die zentrale Fußgängerzone in der Altstadt (Kaufingerstraße, Neuhauserstraße, Marienplatz). Rund um den Marienplatz finden sich die führenden Sportgeschäfte der Stadt. Das – auch aus der Fernsehwerbung für seinen Kaffee bekannte – Delikatessgeschäft Dallmayr verlockt direkt hinter dem Neuen Rathaus mit seinen Köstlichkeiten. Obst, Gemüse, Kräuter, Brot, Käse, Wein und viele weitere Schmankerl aus aller Welt laden auf dem Viktualienmarkt.
Die Straßen rund um den Viktualienmarkt, ein paar Ecken weiter die Sendlinger Straße und das Tal in Richtung Isar sind voller abwechslungsreicher Geschäfte, die Antiquitäten und Trödel, Mode und Schmuck, Möbel und Wohnaccessoires, Bücher, Lederwaren, Pralinen, Tabakwaren, Uhren und vieles mehr bieten. Einen Abstecher sind auch die Straßen und Gassen nördlich vom Tal in Richtung Hofbräuhaus wert. Souvenirjäger, Musikliebhaber und Fußballfans fühlen sich hier besonders wohl.
Zurück über den Marienplatz erreicht man die Theatinerstraße mit ihren hochklassigen Geschäften. In charmanten Passagen, Arkaden und Höfen finden sich exquisite Boutiquen. Neuestes Ziel für Liebhaber ausgesuchter Konsumwelten sind -Die Fünf Höfe zwischen Theatiner- und Maffeistraße. Münchens ultraschicke Einkaufsbezirk umfasst darüber hinaus Perusastraße, Residenzstraße, Briennerstraße und Odeonsplatz. Kleinode entdeckt man im Laden der Nymphenburger Porzellanmanufaktur (Odeonsplatz 1). Ebenso exklusiv ist die Maximilianstraße, in der eine Anzahl internationale Designer ihre Kreationen präsentieren. Schnäppchenjäger fühlen sich auf Flohmärkten und in Designer-Outlets in ihrem Element oder amüsieren sich bei Raritäten, Trödel, Antiquitäten, bei Töpfen, Tellern und Tassen auf einer Münchner Institution, der Auer Dult (Mai, Juli/August, Oktober).
Fleisch
Zu gutbürgerlichen Küche gehören in München gegrillte Schweins- oder Kalbshax'n, Tellerfleisch mit frischgeriebenem Kren (Meerrettich), Münchner Sauerbraten (saures Rindfleisch mit pikanter Würze), aber auch Wild, wie Hirschkeule oder Wildschweinebraten und nicht zuletzt natürlich der beliebte Schweinsbraten mit Knödeln werden in jeder ordentlichen Traditionsgaststätte der Landeshauptstadt aufgetischt.
Mehlspeisen
Als traditionsbewusstes Land hat Bayern auch im kulinarischen Bereich viel von der Kirche übernommen. Zahllose fleischlose Gerichte gehen auf die Kochkunst der Klöster während der Fastenzeit zurück. So verstanden sich die Mönche zum Beispiel hervorragend auf die Zubereitung von Mehlspeisen - viel Mehl, viel Milch, Butterschmalz und Hefe. So entstanden die bis heute noch beliebten Hefeteigkreationen wie Dampfnudeln, knuspriggoldbraune Rohrnudeln oder schwimmend in Butterschmalz ausgebackene Kiacheln (Kücherl).
Brotzeit
Für den Hunger zwischendurch bietet sich die Brotzeit an, die zur bayerischen Küche gehört wie das Salz zum Radi. Gelegenheiten, sich ihr zu widmen, gibt es genügend: Im Biergarten unter schattenspendenden Kastanienbäumen bei einer Maß Bier oder einer Radlermaß. Zur Brotzeit passt hervorragend ein deftiges Schmankerl wie der "Obatzda": Weicher Käse, oft gut gereifter Camembert, wird mit Butter vermischt, zerdrückt und mit Zwiebel, Salz, Pfeffer, Paprika und Kümmel gewürzt. Als Beilage eignen sich frische Brezen.
Hoch im Kurs steht bei der vormittäglichen Brotzeit, sozusagen als zweites Frühstück, die Weißwurst, eine bayerische Spezialität aus Kalbfleisch, verfeinert mit viel frischer Petersilie, Zitronenschale und Gewürzen. Aus dem Wurstkessel kommt sie heiß und dampfend auf den Tisch. Die Weißwurst und ihr Genuss unterliegen dabei ehernen Gesetzen. Dazu passen knusprige Brezen und ein frisches Weißbier.
Als Feinschmecker-Hochburg hat München auch für den verwöhnten Gaumen viel zu bieten. Sieben Münchner Lokalen haben die Tester einen oder zwei der begehrten Michelin-Sterne zuerkannt. Zur absoluten Spitze deutscher Restaurants zählt nach wie vor das
1971 eröffnete "Tantris" (Küchenchef: Hans Haas). Hier hatten einstmals viele Deutsche zum ersten Mal Bekanntschaft mit der Neuen Küche gemacht, der modernen Art, leicht und bekömmlich zu kochen. Seit Ende 2001 gehört auch Bernhard Diers vom Restaurant "Am Marstall" dem erlauchten Kreis der 13 deutschen Zwei-Sterne-Köche an. Auch die regionale Küche hat in München dank einem verdienten Meisterkoch wie Karl Ederer vom "Glockenbach" längst wieder Oberwasser in den Gourmetetagen.
Seinen kulinarischen Ruf verdankt München auch den berühmten Delikatessengeschäften "Dallmayr" und "Käfer". "Dallmayr" ist die älteste Münchner Adresse für guten Geschmack, und allein schon ein Rundgang durch die historischen Verkaufsräume gestaltet sich als Fest für die Sinne. An kleinen Bars besteht die Möglichkeit, die angebotenen Köstlichkeiten gleich zu verspeisen. Unbedingt einen Besuch wert ist auch Münchens Gourmetparadies "Käfer", wo sich Feinschmecker aus aller Welt treffen. Wer sich die Gaumenfreuden lieber auftischen lässt, nimmt in den nostalgisch-gemütlichen Restaurantstuben Platz.
Münchens bunteste und liebenswerteste Schlemmeroase liegt im Herzen der Stadt: Der Viktualienmarkt. 1807 als Markt für das bäuerliche Umland gegründet, bietet der Markt für Lebensmittel heute heimische und internationale Spezialitäten.
Delikatessenhäuser:
Dallmayr, Dienerstraße 14-15, Tel. 21350
Käfer, Prinzregentenstraße 73, Tel. 41 68-0
Die Gourmetsternerestaurants:
Tantris, Johann-Fichte-Straße. 7, Tel. 36 19 59-0
Am Marstall, Maximilianstraße 16, Tel. 29 16 55 11
Glockenbach, Kapuzinerstraße 29, Tel. 53 40 43
Bistro Terrine, Amalienstraße 89, Tel. 28 17 80
Vinaiolo, Steinstraße 42, Tel. 48 95 03 56
Acquarello, Mühlbaurstr. 36, Tel. 47 04 84 8
Königshof, Karlsplatz 25, Tel. 551360
Einige Traditionsgaststätten:
Augustiner Bräu, Neuhauser Str. 27, Tel. 231 83-257
Haxenbauer, Sparkassenstrasse/Am Platzl, Tel. 29 16 21 00
Ratskeller, Marienplatz 8, Tel. 21 99 890
Spatenhaus, An der Oper, Residenzstr.12, Tel. 29 07 06-0
Zum Dürnbräu, Dürnbräugasse 2, Tel. 22 21 95
Zum Spöckmeier, Rosenstr. 9, Tel. 26 80 88
Januar bis Aschermittwoch: Fasching in München
Was am Rhein der Karneval ist in München der Fasching. Allerdings gibt es an der Isar keine Umzüge oder Karnevalssitzungen. Die Münchner und Münchnerinnen lieben es, sich auf diversen Faschingsbällen zu amüsieren. Ob Schwarz-Weiß-Ball, Kostümfest oder Kappenabend in der Stammkneipe – das Angebot in der Zeit vom 07. Januar bis Aschermittwoch bietet für jeden etwas.
Vom letzten Faschingssonntag bis Faschingsdienstag sind die Narren los in der Münchner Innenstadt. Die Fußgängerzone ist bunt geschmückt, für Essen und Trinken und Musik ist gesorgt, nur gute Stimmung muss der Karnevalist selbst mitbringen. Die Maschkera ist perfekt, wenn der Fastnachtswillige Mut zur Kostümierung beweist. „München narrisch“ heißt die Party vom Stachus bis zum Marienplatz, der Höhepunkt der hiesigen Faschingssaison. Am Faschingsdienstag endet die Gaudi mit einem besonderen Kehraus: dem traditionellen „Tanz der Marktfrauen“ auf dem Viktualienmarkt. Eintritt frei heißt es, wenn pünktlich um 11.00 Uhr die bunt kostümierten Standlfrauen zu heißen Rhythmen die Beine werfen, Showeinlagen bringen oder zu Volksmusik die Röcke fliegen lassen.
Weitere Infos: www.festring.de
24. März bis 2. Mai 2004: Maidult
Auf dem Mariahilfplatz im Münchner Stadtteil Au lädt dreimal im Jahr für jeweils neun Tage die Dult zum Bummeln und Schauen, Essen und Trinken, Amüsieren und Einkaufen ein. Der traditionsreiche Markt mit Volksfestcharakter, der bereits im Mittelalter urkundlich belegt ist, wird vom Fremdenverkehrsamt der Stadt München veranstaltet. Auf knapp 22.000 Quadratmetern genutzter Dultfläche entsteht eine Insel inmitten der Großstadt, wo Vergnügen, Gemütlichkeit und zwischenmenschliche Ansprache zuhause sind. Europas wohl größter Geschirrmarkt, die Straßen der Tandler und Spezialisten, Russenrad und Kettenflieger und vieles mehr laden zum Besuch ein. Mit der Mai-Dult beginnt die städtische Volksfest- und Marktsaison, es folgt im Juli die Jakobi-Dult und der Reigen schließt sich mit der Kirchweih-Dult im Oktober.
Weitere Infos: http://www.muenchen-tourist.de (Fremdenverkehrsamt München)
Ende April/ Anfang Mai: Frühlingsfest
Die Münchner Volksfestsaison beginnt mit dem Frühlingsfest auf der Theresienwiese. Ende April/Anfang Mai gehört der Oktoberfestplatz den Münchner Schaustellern, die nach der Wintersaison 16 Tage lang den Münchnern Volksfestgaudi bieten. Über 100 Schausteller mit Attraktionen wie der größten portablen Go-Kart-Bahn und der längsten transportablen Rutschbahn sind am Frühlingsfest vertreten. Zwei Bierzelte mit Live-Musik und ein Weißbiergarten stehen neben diversen Imbissbuden für kulinarische Genüsse bereit. Familienfreundlich erweist sich das Volksfest durch zwei Familientage mit ermäßigten Preisen. Die zwei Brillantfeuerwerke, jeweils freitags, gelten als Höhepunkte eines Volksfestes, das die Münchner Schausteller vor 38 Jahren ins Leben gerufen haben. Traditionell findet am Eröffnungstag des Frühlingsfestes ein großer Flohmarkt auf der Theresienwiese statt.
Veranstaltungsgesellschaft der Münchner Schausteller (VMS), Postfach 701963, 81319 München
Weitere Infos: www.muenchner-volksfeste.de
alljährlich im Juni/ Juli: Little Oktoberfest
Der Ursprung geht auf das Deutsch-Amerikanische Volksfest zurück, das die in München stationierten U.S.-Streitkräfte zusammen mit der Münchner Bevölkerung auf dem Gelände der McGraw-Kaserne in Giesing feierten. Nach Schließung des U.S.-Militärstandorts München im Jahre 1992 übernahmen private Unternehmer und Schausteller die Organisation dieses Volksfestes, das immer noch american feeling vermittelt: Hufeisenweitwurf, electric bull riding, baked potatoes, steaks und vieles mehr.
Ort: Festplatz an der Lincolnstraße im Perlacher Forst
Little Oktoberfest Webseite
14./15. Juni 2004: Stadtgründungsfest
Den Jahrestag der Stadtgründung Münchens, der im “Augsburger Schied” von Kaiser Friedrich Barbarossa am 14.Juni 1158 urkundlich belegt ist, feiert die Landeshauptstadt alljährlich mit einem großen Stadtfest. Zwei Tage lang wird die Feiermeile zwischen Marienplatz und Odeonsplatz zum Treffpunkt der Münchnerinnen und Münchner sowie aller Gäste der Stadt aus nah und fern. Auf der Showbühne und im Handwerkerdorf, im Kinderland und den Hobbykünstlerstraßen bietet ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm für jeden etwas. Die bunte Palette reicht von bayerischem Brauchtum bis zur internationalen Folklore, von Klassik bis zum Schlager, von der Oper bis zum Vorstadtbrettl, vom Ballett bis zum Showtanz. Bekannte Künstler und Künstler, die noch bekannter werden wollen, gratulieren der Isarstadt.
Organisiert und veranstaltet wird der Stadtgeburtstag vom Fremdenverkehrsamt der Landeshauptstadt München.
Weitere Infos: www.muenchen-tourist.de (Fremdenverkehrsamt München)
alljährlich im Juli: Magdalenenfest
Ein Geheimtipp unter den Münchner Volksfesten ist das Magdalenenfest, das alljährlich im Juli im Hirschgarten stattfindet. Idyllisch im Park und direkt neben einem der größten Biergärten der Stadt gelegen bietet das kleine Volksfest mit Marktteil für groß und klein, was das Herz begehrt. Rund 35 Schaustellergeschäfte laden zu Gaudi und Spaß ein. Circa 25 Markthändler halten vom Kochtopf bis zu Korbwaren ein ausgesuchtes Warenangebot bereit. Schweinswürstl oder Steckerlfisch können die Besucher im schattigen Biergarten nebenan mit einem kühlen Bier verzehren. Gemütlichkeit und familiäre Atmosphäre machen dieses traditionsreiche Volksfest, erstmals 1728 belegt, gerade für Familien sehr anziehend.
Info:
Bayerischer Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller, Bezirksstelle München, Siegfried Eder
Tel.: 089/ 430 65 81
24. Juli bis 1. August 2004 Jakobidult
Auf dem Mariahilfplatz im Münchner Stadtteil Au lädt dreimal im Jahr für jeweils neun Tage die Dult zum Bummeln und Schauen, Essen und Trinken, Amüsieren und Einkaufen ein. Der traditionsreiche Markt mit Volksfestcharakter, der bereits im Mittelalter urkundlich belegt ist, wird vom Fremdenverkehrsamt der Stadt München veranstaltet. Auf knapp 22.000 Quadratmetern genutzter Dultfläche entsteht eine Insel inmitten der Großstadt, wo Vergnügen, Gemütlichkeit und zwischenmenschliche Ansprache zuhause sind. Europas wohl größter Geschirrmarkt, die Straßen der Tandler und Spezialisten, Russenrad und Kettenflieger und vieles mehr laden zum Besuch ein. Mit der Mai-Dult beginnt die städtische Volksfest- und Marktsaison, es folgt im Juli die Jakobi-Dult und der Reigen schließt sich mit der Kirchweih-Dult im Oktober.
Weitere Infos: http://www.muenchen-tourist.de (Fremdenverkehrsamt München)
18. September bis 3. Oktober 2004: Das Münchner Oktoberfest
„Ozapft is!“ – Mit diesem Ausruf des Münchner Oberbürgermeisters beim Anstich des ersten Fasses Festbier beginnt das weltberühmte Oktoberfest. Sechzehn Tage lang zieht es die Münchner und mit ihnen Hunderttausende von Gästen aus aller Welt hinaus zur „Wiesn“, dem Festplatz zu Füßen der Bavaria. Seinen Ursprung fand das Oktoberfest anno 1810 in den Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I. von Bayern, und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburg-hausen. Nach ihr ist auch das Festgelände mitten in der Stadt benannt: die Theresienwiese, von den Einheimischen liebevoll zu „Wiesn“ verkürzt.
Typisch für das Oktoberfest ist die spezielle Mischung aus Hightech und Nostalgie. Rund 80 Fahr-, Schau- und Belustigungsgeschäfte laden zur Wiesn-Gaudi ein. Neben den spektakulärsten Großfahrgeschäften finden sich Traditionsbetriebe, die nur noch auf der Wiesn anzutreffen sind und lebendige Schaustellertradition verkörpern wie die „Krinoline“, der „Toboggan“ und die Wiesn-Institution, das Varieté Schichtl.
Eine Liste der Wiesn-Wirte mit den Telefonnummern der Reservierungsbüros ist vom Fremdenverkehrsamt (Tel.: 089/ 233-965 00) erhältlich oder im Internet unter www.muenchen-tourist.de abrufbar.
16. Oktober bis 24. Oktober Kirchweihdult
Auf dem Mariahilfplatz im Münchner Stadtteil Au lädt dreimal im Jahr für jeweils neun Tage die Dult zum Bummeln und Schauen, Essen und Trinken, Amüsieren und Einkaufen ein. Der traditionsreiche Markt mit Volksfestcharakter, der bereits im Mittelalter urkundlich belegt ist, wird vom Fremdenverkehrsamt der Stadt München veranstaltet. Auf knapp 22.000 Quadratmetern genutzter Dultfläche entsteht eine Insel inmitten der Großstadt, wo Vergnügen, Gemütlichkeit und zwischenmenschliche Ansprache zuhause sind. Europas wohl größter Geschirrmarkt, die Straßen der Tandler und Spezialisten, Russenrad und Kettenflieger und vieles mehr laden zum Besuch ein. Mit der Mai-Dult beginnt die städtische Volksfest- und Marktsaison, es folgt im Juli die Jakobi-Dult und der Reigen schließt sich mit der Kirchweih-Dult im Oktober.
Weitere Infos: http://www.muenchen-tourist.de (Fremdenverkehrsamt München)
6. November bis 11. November 2003: Münchner Bücherschau
An rund 200 Verlagsständen erwarten Sie die neuesten Romane, Koch- und Reiseliteratur, Kinder- und Jugendbücher und Sach- und Fachbücher aller Wissensgebiete. Daneben finden Lesungen und Diskussionen statt.
Eintritt: Abendveranstaltungen ca. 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Kinderprogramm teilweise frei.
Neben der Begegnung mit dem Buch laden Podiumsdiskussionen, Lesungen sowie verschiedenste Ausstellungen zum Gespräch ein. Literatur ist ein Schwerpunkt im Programm, Kinder- und Jugendliteratur ein zweiter. Weitere Schwerpunkte werden im Sachbuch gesetzt. An Hör-Bars kann das Publikum neuesten Audio-Produktionen lauschen. Ein eigenes Kinder- und Jugendprogramm spricht die Interessen der jungen Besucher an: Führungen, Lesungen und pädagogische Aktionen führen an das traditionelle Medium Buch heran.
Weiter Infos: www.muenchner-buecherschau.de
6. November bis 11. November 2003: Münchner 6-Tage-Rennen Tipp!
Die bekanntesten Radsportler treffen sich in der Münchner Olympiahalle, um die Besten unter sich auszumachen. Packende Duelle um Zentimeter und Hundertstelsekunden auf der schnellen Holzbahn wechseln sich ab mit absoluten Show-Highlights auf der Bühne. In der Arena tummeln sich die Sportfans und Ehrengäste, für die das Sechs-Tage-Rennen ein absolutes Muss ist. Denn auch und gerade in München, bekannt für seine "Schickeria", heißt es: Sehen und gesehen werden! Rund um die Tribüne finden sich natürlich auch bei der 38. Auflage wieder allerlei Köstlichkeiten für Gourmets und Liebhaber der internationalen Küche. Sport, Musik, Show und gutes Essen - die Six-Days haben es in der Tat in sich.Weitere Infos: www.olympiapark-muenchen.de
27. November bis 31. Dezember 2003: Tollwood - Winterfestival
Das multikulturelle Festival mit Theater- und Musikveranstaltungen setzt neue Akzente in Sachen Adventstimmung. Dazu laden ein Kunsthandwerkermarkt und kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt zu einem Bummel ein.
Eintritt: Eintritt zum Markt frei
Weiter Infos: www.tollwood.de
27. November bis 24. Dezember: Der Münchner Christkindlmarkt
Wenn es dunkel wird und der Schnee auf den Dächern der Marktstandln im hellen Glanz unzähliger Lichter leuchtet, dann ist der Münchner Christkindlmarkt rund um den Marienplatz am schönsten. Alljährlich lassen sich die Münchner und ihre Gäste aus nah und fern vom vorweihnachtlichen Charme dieses Traditionsmarktes verzaubern, dessen Anfänge bereits im 14. Jahrhundert liegen sollen. Eröffnet wird der Münchner Christkindlmarkt immer am Freitag vor dem ersten Advent um 17.00 Uhr durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt. Ein fast 30 Meter hoher Christbaum erstrahlt dann zum ersten Mal im Glanz von rund 2500 Lichtern. Klassisch das Angebot, das in über 100 Standln ausliegt: Lebkuchen und Zwetschgenmanderl, Holzwaren aus Oberammergau, Südtirol und dem Erzgebirge, Christbaum-schmuck modern und nostalgisch und alles weitere, was zur Weihnachtszeit gehört. Eine besondere Stellung nimmt der große Bereich der Krippen und des Krippenzubehörs ein; der Münchner Kripperlmarkt hinter dem Neuen Rathaus gilt als einer der größten. Zu einem zünftigen Bummel über den Christkindlmarkt gehört auch das Genießen kulinarischer Köstlichkeiten. Heißer Glühwein und Met wärmen von innen, frisch gebrannte Mandeln und heiße Maroni noch von außen die Hände.
Weitere Infos: www.muenchen-tourist.de (Fremdenverkehrsamt München)
Klima:
München befindet sich im Grenzbereich zwischen maritimen und kontinentalem Klima. Dazu kommen die Einflüsse der naheliegenden Alpenkette. In der Bayernhauptstadt finden wir deshalb gemäßigtes Westwindklima vor, bei dem man - wie auch im restlichen Deutschland - mit plötzlichen Wetterumschlägen und auch späten Kälterückfällen rechnen muss. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 8 Grad Celsius. Am wärmsten ist es in den Monaten Juni, Juli, August.
Eine Auffälligkeit ist der Föhn. Das ist ein trockener, warmer Fallwind, der aus südlicher Richtung kommt und zu allen Jahreszeiten auftreten kann. Manche Menschen leiden bei Föhn häufiger unter Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden.
Niederschlag:
Besonders viel Niederschlag fällt in den Monaten Mai, Juni und Juli. Dann treten relativ häufig Gewitter auf, die oft von sintflutartigen Rege- und Hagelfällen begleitet sein können. Im Winter wird zudem die Smogbildung begünstigt. Zudem kann es zu ausgiebigen Schneefällen kommen.